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Wochenmarktfinder

Sie wollen wissen, wann und wo Sie welchen Wochenmarkt in Hamburg finden? Unser Wochenmarktfinder verrät es Ihnen.

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Schnellstmöglich muss ein Plan B her

„Die Entscheidung der Innenbehörde, den Platz Auf dem Sülzbrack für eine Zentrale Erstaufnahme mit 300 Plätzen zu nutzen, hat alle kalt erwischt – Verwaltung und Politik waren darauf nicht vorbereitet. (…) Niemand hatte damit gerechnet, dass eine Zentrale Erstaufnahme (ZEA) so weit am Stadtrand eingerichtet werden würde (…). Bisher war die Fläche nur für eine ,öffentlich rechtliche Unterbringung‘ diskutiert worden, also für Menschen, die längerfristig bleiben. (...) Julian Emrich (CDU) fragte, ob mit weiteren ZEA-Flächen im Bezirk zu rechnen sei. ,Ich weiß es nicht‘, gestand Bezirksamtsleiter Dornquast. Möglich, dass der Frascatiplatz im Raum stehe: ,Das würde ganz Bergedorf richtig wehtun, wie jetzt der Sülzbrack in Vierlanden.‘ (...) Aber auch die Schausteller sind in Not: ,Wo sollen wir hin?‘, fragt Bernd Simon, Vizepräsident des Landesverbands des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg. Der Pfingstmarkt war für etwa 30 Austeller auf dem Platz bereits fest geplant, Ersatz ist nicht in Sicht. Man hat Verständnis für die Flüchtlinge, doch: ,Wovon sollen wir leben? (...)‘“

Bergedorfer Zeitung, 06.03.2015

Flüchtlinge kommen auf den Spieker

„Schon einmal, Anfang der 1990er-Jahre, diente der Festplatz Auf dem Sülzbrack als Containerstandort. Damals wurden zunächst 130 Kriegsflüchtlinge, später weitere 150 Menschen aus Bosnien dort untergebracht. (…) Beim Ortstermin in Zollenspieker waren gestern viele ratlose Gesichter zu sehen. Tatsächlich blieb für Planung nicht viel Zeit. Der Bezirk erhielt erst Ende vergangener Woche Nachricht von der Absicht, nun doch eine zentrale Erstaufnahme Auf dem Sülzbrack einzurichten. (…) Das Bezirksamt bemüht sich um Ersatzflächen für Sondernutzungen, die bis September geplant sind. zudem sei die BIS bestrebt, die Nutzung des Platzes so rechtzeitig aufzugeben, dass das Ernte-Dank-Fest dort gefeiert werden könne.“

Bergedorfer Zeitung Vier und Marschlande, 03.03.2015

Ohne Parkplätze rollt der Rubel nicht

„Ebbe in der Kasse, die Stimmung auf dem Tiefpunkt. Die Markthändler auf dem Werner-Neben-Platz haben seit Wochen nichts zu lachen. ,Seit es die Parkplätze auf dem früheren P+R Platz nicht mehr gibt, ist unser Umsatz um ein Drittel zurückgegangen‘, klagt Fischhändlerin Claudia Wieckhorst aus Boberg. (…) Etwa 180 Parkplätze fielen auf einen Schlag weg, als der Bezirk hier auf dem P+R Parkplatz vor dem früheren Restaurant ,Panorama‘ Wohncontainer für 200 Flüchtlinge aufstellte. ,Das muss sein, klarer Fall‘, sagt Kartoffelhändler Stender aus Köthel in Stormarn. ,Niemand sagt hier etwas gegen Flüchtlinge. (…) Aber (...) die jetzige Parkplatznot tut dem Geschäft nicht gut, das ist nun einmal so.‘ (…) ,Wir haben das Thema auf der Agenda‘, versichert Helmut Hoffmann, Leiter des Verbraucherschutzamtes beim Bezirk. (...)"

Bergedorfer Zeitung, 25.02.2015

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Sorge ums Fest der Nationen

„ (…) Beim ,Fest der Nationen‘ sind Herbert Dührkopp (77) und Klaus Niemeyer (76) Helfer der ersten Stunde. In diesem Jahr wollten die beiden Ehrenamtlichen vom Spielmannszug der TSG Bergedorf eigentlich zum 25.Mal beim traditionellen Treffen der Musik-und Trachtengruppen mithelfen, das seit Jahrzenten parallel zum Bergedorfer Stadtfest läuft und bei dem im August wieder um die 1200 Gäste aus ganz Europa in Bergedorf erwartet werden. Doch nachdem das Bezirksamt die Verantwortung für das Stadtfest an einen neuen Betreiber abgegeben worden hat (wir berichteten), sind die Senioren in Sorge: ,Wir würden uns wünschen, dass alles so bleibt wie bisher. (...)‘, sagt Klaus Niemeyer. Organisator Thomas Kock kann ihre Sorgen nicht aus der Welt schaffen. Zwar ist es laut Vorgabe des Bezirksamtes erwünscht, dass der neue Betreiber – den Zuschlag bekam die Uba GmbH unter dem Dach der Bergmann-Gruppe – Kock als Organisator des Bühnenprogramms und das Fest der Nationen in das neue Konzept des Stadtfestes integriert. ,Doch die Finanzierung steht noch in den Sternen‘, sagt Kock. (…) Allein für das Fest der Nationen müssen rund 60 000 Euro veranschlagt werden. (…)“

Bergedorfer Zeitung, 28.02.2015

Viele neue Ideen für das Bergedorfer Stadtfest

„Hinter verschlossenen Türen hatte sich der Hauptausschuss beraten, um sich für einen der zuletzt vier Bewerber für das Bergedorfer Stadtfest zu entscheiden. Den Zuschlag bekam die Lokstedter Eventagentur Uba GmbH unter dem Dach der Bergmann-Gruppe. Lieber gewagt als konservativ: ,Andere Bewerber wollten weitermachen wie bisher. Wir haben uns mit Mehrheit für ein modernes Konzept entschieden (...)‘, sagt Vorsitzender Werner Omniczynski (SPD). (...) Anliegende Geschäftsleute dürfen laut Konzept mit 60 Prozent Rabatt auf der Standmiete rechnen – insgesamt wird mit 250 Ständen kalkuliert. ,Wir wollen nicht alles komplett umdrehen, setzen auf die lokale Identität und die Programmgestaltung durch Thomas Kock‘, sagt Uwe Bergmann, der allerdings bei Bergedorfs CDU wenig Gegenliebe erfährt. ,Die Bergmann-Gruppe hat nur Gewinn-Maximierung im Blick‘, so Fraktionschef Sven Noetzel, der eine Änderung der Beschlussvorlage durchboxte: ,Sollte die Firma abspringen, kann Hamburgs Schaustellerverband sofort übernehmen, ohne ein erneutes Vergabeverfahren.‘“

Bergedorfer Zeitung, 22.02.2015