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Wochenmarktfinder

Sie wollen wissen, wann und wo Sie welchen Wochenmarkt in Hamburg finden? Unser Wochenmarktfinder verrät es Ihnen.

Newsflash

Wir wünschen allen einen wunderbaren Sommer, in dem uns hoffentlich die Sonne verwöhnt.

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LAGS News 03/2011

Informationen des Landesverbandes
des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg e.V.

Der Frühling ist da, die Natur erwacht, und auch die Zeit der Open-Air-Veranstaltungen beginnt wieder: Ende März startet der Frühjahrsdom und eröffnet die Saison der Volksfeste. Wegen der Osterfeiertage geht der Dom sogar einen Tag länger, endet erst am Ostermontag.
In unseren News berichten wir heute von Neuigkeiten aus dem Bundesverband sowie von der Jahreshauptversammlung des Landesverbandes.
Herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren herzlich unseren Mitgliedern, die in den vergangenen Wochen einen runden Geburtstag gefeiert haben. Alles Gute von uns nachträglich!

50 Jahre
14.02. Thorsten Walter Busch
21.03. Jahangir Nazari Moghaddam

55 Jahre
21.02. Gudrun Moritz
03.03. Peter Bielefeldt
06.03. Axel Scharnberg
18.03. Bruno Swajkiewicz

60 Jahre
20.02. Brigitte Reinhardt
01.03. Christian Bècat-Mateu
19.03. Ruth Wiedemann

65 Jahre
03.03. Wilhelm Hemberger

70 Jahre
18.03. Renate Voßberg

75 Jahre
17.02. Peter Fasterding
Persönlich

Die Kommunikation und Kommunikationsformen haben sich in den letzten Jahren erheblich verändert - auch unser Newsletter per E-Mail ist dafür Beleg. An dieser Stelle möchte ich gerne noch hinweisen auf unsere Webseite www.lags-hamburg.de, auf der wir regelmäßig News einstellen. Zudem sind wir auch im größten sozialen Netzwerk der Welt, bei Facebook, aktiv. Dort finden Sie uns, wenn Sie in die Suche "Schausteller Hamburg" eingeben.

Bei Wünschen oder Kritik senden Sie uns gerne eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ich wünsche Ihnen auch mit diesem Newsletter viel Spaß!

Ihr Dirk Marx

Aus dem Landesverband

Auf einer Sitzung des Landesverbandes in dieser Woche wurde beschlossen, dass die Verwaltung aufgefordert werden soll, auf Ökostrom umzusteigen. Nach der Reaktorkatastrophe in Japan ist es wichtig, dass unsere Volksfeste auch ökologisch weiterhin eine Vorreiterrolle einnehmen. Die Investitionen der letzten Jahre haben diese Rolle bereits unterstrichen.

In eigener Sache

Im Namen des Präsidiums des Landesverbandes möchte ich mich bei Ihnen für die erneute Bestätigung des gesamten Präsidiums im Amt bedanken. Wir alle haben uns sehr über das deutliche Forum gefreut und werden alles daran setzen, die in uns gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Anbei finden Sie aus diesem Grund ein Schreiben, das die aktuellen Herausforderungen, denen wir als Landesverband gegenüberstehen, noch einmal schildert.


Der BSM informiert zum Bundesimmissionsschutz

Bereits Anfang 2007 hatte sich der BSM an den damals zuständigen Umweltminister, Sigmar Gabriel, gewandt, mit der Bitte, die Belange des Reisegewerbes bei der Umsetzung zur Kennzeichnung der Kraftfahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung, zu berücksichtigen. Der BSM beantragt im Zuge der Änderung der 35. BlmSchV eine bundesweit geltende Ausnahmemöglichkeit für die im Schausteller- und Zirkusgewerbe sowie für die im Markthandel verwendeten Fahrzeuge zu schaffen. Grund ist unter anderem die geringe Laufleistung dieser Fahrzeuge. Zudem ist die Anschaffung eines neuen LKW oder einer neuen Zugmaschine für Klein- und Kleinstunternehmen finanziell nicht tragbar.

Gebühren für Wochenmärkte

In Harburg gibt es derzeit eine kleine Anfrage an den dortigen Bezirksamtsleiter, in der es um die Gebühren für private Wochenmärkte geht. In den Hamburger Bezirken gibt es für Märkte unterschiedliche Gebührensätze als Festsetzungsgebühr oder aber Sondernutzungsgebühr. In der kleinen Anfrage des Abgeordneten Heinz Beeken geht es unter anderem darum, welche Kriterien den unterschiedlichen Gebührensätzen zu Grunde liegen. In Harburg beträgt die Festsetzungsgebühr 150,00 €, in Altona wird solch eine Gebühr überhaupt nicht erhoben, in Wandsbek gibt es eine, die Gebühr individuell regelnde Bandbreite. Ziel der Anfrage ist es, eine Aussage zum Gebührenniveau im Bezirk zu erhalten, die den Markthändlern Planungssicherheit gibt. Sowohl Bevölkerung als auch Politik sind an einem funktionierenden, aber natürlich auch florierenden Marktgeschehen interessiert. In diesem Zusammenhang hielt Wilfried Thal im November 2010 einen Vortrag zur Wettbewerbsfähigkeit der Wochenmärkte. Wie haben sich die Wochenmärkte in den letzten Jahren verändert? Vor welchen Herausforderungen stehen die Wochenmärkte derzeit im Allgemeinen und in Hamburg im Speziellen? Der Vortrag kann auch auf unserer Webseite eingesehen und runtergeladen werden.


Sonderkonditionen bei Metro und Hyundai

Die Metro bietet auch in den nächsten Wochen Sonderkonditionen für die Mitglieder des BSM an. Im März und April gibt es Sonderpreise auf verschiedene Kernartikel für Reinigung, Hygiene und Büro. Auch auf Osterartikel gibt es besondere Konditionen. Die Angebote sind als pdf-Dokumente auf unserer Webseite einsehbar. Hyundai erweitert das Spektrum der rabattierten Fahrzeuge um die Sondermodelle i10, i20 und i30/i30cw. Dies teilt der BSM in einer aktuellen Pressemitteilung mit. Genannte Modelle sind ab sofort nicht mehr grundsätzlich vom Rahmenabkommen ausgeschlossen. Bei Kaufinteresse fragen Sie Ihren Händler nach einem konkreten Angebot.


Neues vom BSM

Am Mittwoch, 9. März 2011, hatten wir Gelegenheit, das von uns erbetene Gespräch mit der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales in Bremen, Senatorin Rosenkötter, zu führen. Ausgelöst durch den Dioxin-Skandal im vergangenen Jahr, sind Verbraucherschutzminister von Bund und Ländern auch auf die Verbände zugekommen, die eine Stellungnahme zu acht Leitfragen abgeben konnten. Dieses Positionspapier war Grundlage für das Gespräch mit Frau Senatorin Rosenkötter. Die Ergebnisse des Gesprächs sowie die Antworten des BSM auf die Leitfragen werden auch im nächsten Komet nachzulesen sein. Bereits Ende Januar fand die Plenumstagung des BSM in Berlin statt. Verschiedene Fachthemen, beispielsweise die Europäische Dienstleistungsrichtlinie, Umwelt- und Sonntagsfahrverbote sowie Lebensmittelhygiene, wurden besprochen, ebenso wie zu ergreifende Maßnahmen seitens des BSM und der Landesverbände. Interessant war zum Beispiel, dass der traditionelle Übergang des Betriebes von einer Generation in die nächste im Schaustellergewerbe noch sehr häufig praktiziert wird, im Markthandel dagegen nicht mehr in diesem Maße. Wir sollten hierzu Gespräche mit Politikern führen um auszuloten, ob und in welchem Maße das rechtliche und wirtschaftliche Umfeld im Markthandel verbessert werden kann, um die Unternehmensnachfolge in der Familie wieder attraktiver zu machen.


Revisionsbericht des BSM

Die Revision ergab, gemäß der Rechnungslegung der Jahre 2009 und 2010, dass die Haushaltsführung sehr sparsam ist und alle Ausgaben durch Belege dokumentiert sind. Der einzige Kritikpunkt bezieht sich auf die Dokumentation der Ausgaben, im Bereich der Reise- und Repräsentationskosten. Es ist allgemein bekannt, dass die personelle Ausstattung der BSM-Geschäftsstelle in Bonn sehr gering ist, weshalb nicht nach jeder Dienstreise oder Einladung eine mehrseitige Abrechnung erstellt werden kann. So sind in den Jahren 2009 und 2010 einige Abrechnungen etwas stiefmütterlich und deshalb zuwenig dokumentiert geraten, andere waren hingegen einwandfrei und gut dokumentiert. Aus Gründen der Transparenz und Nachvollziehbarkeit bitten wir zukünftig für jede Reiseabrechnung eine standardisierte Vorlage zu verwenden, woraus der Reisezweck hervorgeht und woran die Einladung angeheftet ist. Bei Bewirtungen wünschen wir uns, dass der Anlass und die Gäste angegeben werden, eventuell in anonymisierter Form. Hier gibt es bereits eine bewährte Vorlage des Landesverbandes Hamburg. Ansonsten gibt es keine Kritikpunkte.


Urteil des EuGH zur Besteuerung bei Imbissen

Nach einem Urteil des EuGH muss bei Imbissen künftig nur noch mit sieben Prozent Umsatzsteuer besteuert werden. Im Urteil vom 10. März heißt es unter anderem, "die vom vorlegenden Gericht genannten Dienstleistungselemente bestehen nämlich nur in der Bereitstellung behelfsmäßiger Vorrichtungen, d. h. ganz einfacher Verzehrtheken ohne Sitzgelegenheit, um einer beschränkten Zahl von Kunden den Verzehr an Ort und Stelle im Freien zu ermöglichen." In diesem Zusammenhang schade ist, dass wir teilweise bereits mit 19 Prozent versteuert haben. Für die Zeltbetriebe indes ändert sich nichts, sie müssen weiterhin splitten.


Wir freuen uns, wenn Ihnen unser Newsletter gefällt. Wenn Sie ihn nicht mehr erhalten wollen, senden Sie uns bitte eine kurze Mail.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen dazu haben, sprechen Sie uns gerne an!

Herzliche Grüße,

Ihr Dirk Marx,
Präsident des Landesverbandes des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg e.V.

LAGS
Kieler Straße 212
22525 Hamburg
Telefon: 0 40 / 439 90 94
Telefax: 0 40 / 439 98 68
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LAGS News 04/2010

Informationen des Landesverbandes
des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg e.V.

Zum letzten Mal in diesem Jahr senden wir Ihnen heute die aktuellen News des Landesverbandes. Wir berichten heute über eine Kampagne gegen die Gebührenerhöhung auf den Wochenmärkten, die wir in den nächsten Wochen realisieren wollen.
Herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren herzlich unseren Mitgliedern, die in den vergangenen Wochen einen runden Geburtstag gefeiert haben. Alles Gute von uns nachträglich!

50 Jahre
04.12. Helmut Diercks

55 Jahre
24.11. Alfred Junge
30.11. Johann Dammann

70 Jahre
04.12. Jürgen Bohmann

75 Jahre
28.11. Ernst-August Wittern
01.12. Manfred Schurrer
Persönlich

Die letzten Wochen waren neben den politischen Ereignissen in Hamburg für uns vor allem durch die geplanten Gebührenerhöhungen für die Wochenmärkte bestimmt. Näheres lesen Sie in diesem Newsletter. Bei Wünschen oder Kritik senden Sie uns gerne eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ich wünsche Ihnen auch mit dem vierten Newsletter viel Spaß!

Ihr Dirk Marx

Jahrmarkt bleibt in der Innenstadt

Seit gestern steht fest, dass der Jahrmarkt in Geesthacht weiterhin in der Innenstadt veranstaltet wird. Der Ausschuss für Bau und Verkehr hat eine Verlegung auf den Menzer-Werft-Platz abgelehnt. Der Landesverband hatte sich, gemeinsam mit Marktmeister Wolfgang Svensson und Ordnungsamtsleiter Heiko Holler, zuvor für den Erhalt des Jahrmarktes am traditionellen Standort eingesetzt.

Am Menzer-Werft-Platz gibt es keine befestigte Oberfläche, was bei Wind massive Probleme durch Staub verursacht. Zudem ist die verfügbare Fläche nicht einmal halb so groß wie die Fläche in der Innenstadt. Wir freuen uns, dass man in Geesthacht erkannt hat, dass der Jahrmarkt in die Stadt gehört.

Rückblick auf das Dom-Jahr

Dass der Winterdom für viele Schausteller nicht sehr zufriedenstellend angelaufen ist, hatten wir ja schon im letzten Newsletter berichtet. Am vergangenen Freitag endete der 681. Winterdom und beschloss damit die Volksfestsaison 2010. Die frostigen Temperaturen und der erste Schneefall haben den Winterdom gerade zum Ende noch einige Besucher gekostet. Mit 2,7 Millionen
Besuchern konnte das Niveau der vergangenen Jahre jedoch gehalten werden.

Insgesamt ist das Dom-Jahr im Bezug auf die Gesamtbesucherzahlen zufriedenstellend – etwa 9,6 Millionen Besucher verdeutlichen, dass der Dom auch über Hamburg hinaus bekannt und beliebt ist. Insbesondere vor dem Hintergrund des letzten Winters, der nicht nur lang war, sondern auch eine Menge Frostschäden auf dem Heiligengeistfeld angerichtet hat, freuen wir uns, dass der Dom Anziehungspunkt für viele Hamburger und Hamburg-Besucher war, ist und bleibt.

Kampagne gegen Gebührenerhöhung

Seit Jahren haben die Wochenmarkthändler mit steigenden Preisen zu kämpfen. Jetzt besteht die Gefahr, dass auch die Gebühren, die auf den Wochenmärkten erhoben werden, stark steigen. Zudem sind zusätzliche bürokratische Hürden geplant, die den Wochenmarkt und die Händler darüber hinaus belasten.

Bereits seit Anfang 2010 zahlen die Hamburger Wochenmarkthändler 19 Prozent mehr Gebühren durch die nicht mehr ausgewiesene Umsatzsteuer. Dieses Geld sollte zweckgebunden verwendet werden – und zwar für Marketingmaßnahmen für die Wochenmärkte. Das ist bis heute nicht geschehen. Die aktuelle Haushaltsvorlage des Senats beinhaltet für die Wochenmärkte Gebührensteigerungen in zwei Runden: um je 500.000 Euro in 2011 und 2012. Es ist völlig unklar, wie die Wochenmarktbeschicker das bezahlen sollen.

Aus diesem Grund wehren wir uns – und hoffen auch auf Ihre Unterstützung.

In den nächsten Tagen und Wochen (bis Weihnachten) werden wir auf den Wochenmärkten Unterschriftenlisten auslegen, die uns in den Verhandlungen mit Behörden und Politik Rückhalt geben werden. Wir rechnen damit, bis Weihnachten wenigstens 14.000 Unterschriften zu sammeln. Wenn Sie uns dabei unterstützen wollen, melden Sie sich gerne bei Ulrike Glöde von unserer PR-Agentur unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0 40 / 32 80 89 80. Eine Unterschriftenliste zum Download finden Sie auch hier.

Neben den Unterschriftenlisten weisen wir mit Plakaten auf den Wochenmärkten auf die Pläne der Politik hin. Auch mit einem prominenten potenziellen Unterstützer der Kampagne sind wir derzeit in Kontakt um ihn für uns und die Wochenmärkte zu gewinnen. Helfen Sie uns, unterstützen Sie uns – es geht um ein Stück Hamburg.



Erfolgreich auf und mit den Wochenmärkten

Im November gab es eine Veranstaltung zum Thema "Erfolgreich auf und mit den Wochenmärkten", veranstaltet von der Handelskammer Hamburg und der IHK Schleswig-Holstein in Kooperation mit Borco Höhns und dem Verbandshaus Hamburg. Themen waren unter anderem die zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Wochenmärkten, aber auch Erfolgsfaktoren und die Wettbewerbsfähigkeit der Märkte.

Wilfried Thal sprach zur Wettbewerbsfähigkeit der Wochenmärkte. Er betonte vor allem die Wertigkeit, Bedeutung und Besonderheit dieser Form des Verkaufs und Handels. Kein Supermarkt, kein Discounter kann im Frischesektor die Qualität bieten, die der Kunde auf den Wochenmärkten findet. Zudem kann der Wochenmarkt mit seiner Vielzahl von Akteuren stets schnell und flexibel auf Kundenwünsche und Trends reagieren. Ein Aspekt, der dabei beachtet werden muss, ist die Abhängigkeit des Wochenmarktbeschickers von den verschiedenen Großmärkten, denn diese entscheiden erheblich mit über die Wettbewerbsfähigkeit der handelnden Wochenmarktbetriebe. In Hamburg gibt es glücklicherweise noch sehr leistungsfähige Großmärkte.

Die Wochenmärkte leiden jedoch nicht nur unter zunehmend industrieller Produktion von Lebensmitteln und anderen Produkten und unter Discountern an jeder Ecke, sondern auch durch verschiedene Hürden, die es ihnen schwer machen, sich im Wettbewerb besser aufzustellen. So werden in Hamburg seit Jahresbeginn 2010 durch die Stadt 19 Prozent mehr eingenommen – die zweckgebundene Verwendung für Werbe- und Marketingmaßnahmen für die Wochenmärkte ist jedoch bis heute nicht realisiert.

Der Wochenmarkthandel hat es im Wettbewerb zunehmend schwerer: Geringere Kundenfrequenzen, stagnierende Umsätze bei steigenden Kosten in Produktion und Betrieb, steigender Konkurrenzdruck. Hamburg ist die deutsche Wochenmarkthochburg. Die Politik und die Verwaltung der Stadt sollten dafür sorgen, dass die Wochenmärkte – und mit ihnen ein Stück Hamburg – erhalten bleiben.



Zur Privatisierung von Volksfesten und Weihnachtsmärkten

Das Bundesverwaltungsgericht hat im Mai 2009 eine Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichts aus 2008 aufgehoben. Hintergrund war eine Klage, eingereicht von einem Marktbeschicker, gegen die Privatisierung des Offenburger Weihnachtsmarktes.

Das Bundesverwaltungsgericht kommt zu dem Schluss, dass eine Pflicht der Gemeinde besteht hinsichtlich der grundsätzlichen Sicherung und Wahrung des Aufgabenbestandes, der zu den Angelegenheiten des örtlichen Wirkungskreises gehört. Zu diesem Bestand gehört auch die Veranstaltung eines traditionsbildenden und traditionellen Weihnachtsmarktes mit kommunalpolitischer Relevanz, der zugleich das Besucherinteresse an vertrauten und beliebten Darbietungen aus früheren Veranstaltungen beachtet und zur Förderung der Kontakte der Gemeindebürger untereinander beiträgt, bei dem damit soziale und kulturelle Gesichtspunkte prägend sind.

Die Gemeinde hat grundsätzlich das Recht, Volksfeste durchzuführen. Es steht jedoch nicht im freien Ermessen einer Gemeinde, Volksfeste zu übernehmen und sich ihrer jederzeit wieder zu entledigen. Zugleich muss sich die Gemeinde Einwirkungs- und Steuerungsmöglichkeiten vorbehalten. Das Bundesverwaltungsgericht beschreibt zudem, in welchem Rahmen und unter welchen formellen Gegebenheiten Aufgaben an private Veranstalter abgegeben werden können.

Wir freuen uns, wenn Ihnen unser Newsletter gefällt. Wenn Sie ihn nicht mehr erhalten wollen, senden Sie uns bitte eine kurze Mail.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen dazu haben, sprechen Sie uns gerne an!

Herzliche Grüße,

Ihr Dirk Marx,
Präsident des Landesverbandes des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg e.V.

LAGS
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LAGS-News 05/2011

Informationen des Landesverbandes
des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg e.V.

Der Wonnemonat Mai ist schon bald wieder zu Ende, der Sommer steht vor der Tür. In diesen Tagen gibt es eigentlich immer einen Anlass, draußen unterwegs zu sein und das herrliche Wetter zu genießen. 

Unsere News informieren heute über das Wochenmarktjubiläum in Barmbek,beziehen Stellung zu den derzeitigen Problemen, die auf Grund des EHEC-Bakteriums entstanden sind, sowie dem Umgang damit und geben Informationen aus dem Landesverband bzw. der WAGS.
Herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren herzlich unseren Mitgliedern, die in den vergangenen Wochen einen runden Geburtstag gefeiert haben. Alles Gute von uns nachträglich!

50 Jahre
10.05. Joern Schmidt
16.05. Harit Stey-Lange
17.05. Kersten Schütt
21.05. Ralph-Peter Benda

55 Jahre
05.05. Joachim Lassau
09.05. Dieter Kretschmer
11.05. Gerd Blockhaus
14.05. Werner Luesmann

60 Jahre
26.04. Rudi Schwerin

65 Jahre
10.05. Reinhard Hinsch
19.05. Volker Karrenbrock

70 Jahre
26.04. Karl-Heinz Breul
01.05. Dieter Marx
02.05. Paul Warnaar
05.05. Jens-Holger Haug
Persönlich

Was wir längst wussten, wurde nun durch einen Bericht des NDR-Magazins "Markt" bestätigt: Die Qualität des Spargels vom Wochenmarkt ist höher als die von Spargel aus dem Supermarkt. Den ganzen Bericht gibt es unter www.ndr.de.

Beim Hamburger Hafengeburtstag hatten wir ja glücklicherweise die Sonne ganz und gar auf unserer Seite. Wir hoffen, dass das auch in den nächsten Wochen so bleibt. In diesem Sinne wünsche ich schöne, sonnige Tage und Wochen!

Bei Anregungen oder Kritik senden Sie uns gerne eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.



Ihr Dirk Marx

Gemüsekrise auf dem Großmarkt

Die Lage auf den Wochenmärkten ist sehr ernst und von Seiten der Politik wird nur rumgeirrt. Der EHEC-Erreger hält ganz Deutschland in Atem - doch eine klare Kommunikationspolitik seitens der Behörden gibt es nicht.

Wir fordern eine schnelle Aufklärung und Veröffentlichung der Ergebnisse. Die Wochenmärkte leiden darunter, dass die Verbraucher stark verunsichert sind und Gemüse liegen lassen, das völlig in Ordnung ist. Wieder einmal muss der Wochenmarkt, muss der kleine Einzelhandel für die Fehler und Versäumnisse der Lebensmittelindustrie büßen.

Wir fordern ein klares Bekenntnis der Politik zur Qualität der Wochenmärkte.

50 Jahre beste Qualität für Barmbek

Die Wochenmärkte gehören zu Hamburg wie Elbe und Alster, Astra und Holsten, der HSV und St.Pauli. Der Wochenmarkt am Hartzloh, in Barmbek-Nord, feiert am Samstag, 28. Mai 2011 fünfzigjähriges Jubiläum. Seit einem halben Jahrhundert bietet der dortige Wochenmarkt Frisches aus der Region an.
Zum Jubiläum haben sich die Händler einige Besonderheiten einfallen lassen, mit denen sie sich bei ihren Kunden bedanken wollen. Wer bei der Feier dabei sein will, kommt am Samstag, 28. Mai 2011, von 08.30 bis 13.00 Uhr am Hartzloh vorbei.
Wir sagen "Herzlichen Glückwunsch" und wünschen eine tolle Feier!

Lernen für den Marktstand

n Kooperation mit dem Verbandshaus Hamburg und gefördert auch mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds bieten wir regelmäßige Fort- und Weiterbildungen für Wochenmarktbeschicker an.
Die neuen Themen und Termine für Weiterbildungen sind nun auf unserer Webseite online. Eine Seminarübersicht haben wir ebenso zum Download bereit gestellt wie einen Anmeldebogen. Viel Spaß und Erfolg beim Lernen!


Termine

Die nächste Vorstandssitzung findet statt am 20. Juni 2011, Obleuteversammlung ist am 6. Juni.


Fischmarkt auf Reisen - Servus aus Minga, Grüße aus Wiener Neustadt

Der Fischmarkt auf Reisen war in diesen Tagen in München und in Wiener Neustadt unterwegs. Der Fischmarkt in München ist leidlich gut gelaufen, nach einem sehr kalten ersten Wochenende war die zweite Hälfte sehr gut besucht. Bei der Eröffnung durch die Münchener Fremdenverkehrsirektorin Gabriele Weißhäuptle und dem Vertreter des Bürgermeisters, Alexander Reissel, waren auch viele Promis anwesend. Das hat wieder einmal gezeigt, dass unsere Veranstaltung in München sehr beliebt ist. Wir bringen Hamburg in den Süden.
Jetzt befindet sich der Fischmarkt auf dem Hauptplatz in der Wiener Neustadt, Niederösterreich. Diese Veranstaltung hat schon eine lange Tradition, und die ersten Tage waren gut besucht. Hier haben wir jedes Jahr viele Fans und Stammkunden, die immer wieder zu uns kommen. Unter www.wntv.at/hd/?module=player&id=6881 gibt es Informationen zur Berichterstattung über uns.
Leider hat es im Vorfeld der Veranstaltung einen Zwischenfall gegeben: An der Grenze zu Österreich wurde ein Transport gestoppt, der Fisch ohne Kühlung transportierte. Der Fahrer hat als Ziel unseren Fischmarkt angegeben und wurde - kaum zu glauben - nicht gleich aufgehalten. Dann gab es große Aufregung bei dem kontrollierenden Instanzen in Wiener Neustadt, ich wurde angesprochen und gefragt, ob der zu unserer Truppe gehöre. Natürlich tat er das nicht, es stellte sich heraus, dass er zu einer anderen Veranstaltung unterwegs war.


Wir freuen uns, wenn Ihnen unser Newsletter gefällt. Wenn Sie ihn nicht mehr erhalten wollen, senden Sie uns bitte eine kurze Mail.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen dazu haben, sprechen Sie uns gerne an!

Herzliche Grüße,

Ihr Dirk Marx,
Präsident des Landesverbandes des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg e.V.

LAGS
Kieler Straße 212
22525 Hamburg
Telefon: 0 40 / 439 90 94
Telefax: 0 40 / 439 98 68
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LAGS News 04/2011

Informationen des Landesverbandes
des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg e.V.

Mit Riesenschritten bewegen wir uns auf die wärmeren Tage des Jahres zu. Der Frühjahrsdom neigt sich schon seinem Ende zu, und endlich macht es wieder richtig viel Spaß, draußen unterwegs zu sein. In unseren News berichten wir heute vom Frühjahrsdom, Neuigkeiten aus der Hamburger Stadtpolitik und Informationen aus dem Landesverband bzw. der WAGS. 
Herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren herzlich unseren Mitgliedern, die in den vergangenen Wochen einen runden Geburtstag gefeiert haben. Alles Gute von uns nachträglich!

50 Jahre
18.04. Bernhard Lesser

55 Jahre
01.04. Klaus-Heinrich Dehde
06.04. Norbert Mantau
07.04. Claus Bremer
11.04. Jens Beiner
11.04. Ulrich Nitsch

65 Jahre
29.03. Hella Radack

70 Jahre
27.03. Günther Unterhuber
Persönlich

Auch im Mai gibt es in Hamburg wieder viele spannende Events und Veranstaltungen, deren Besuch sich sowohl beruflich als auch privat lohnt. Los geht es mit dem Hafengeburtstag, in diesem Jahr vom 6. bis 8. Mai. Ganze drei Mal wird im Mai auch die Queen Mary 2 in Hamburg vor Anker gehen. Alle Sportbegeisterten können sich dann beim HamburgMarathon austoben, Kulturinteressierte finden beim ELBJAZZ Festival die richtige Veranstaltung für sich. Ich wünsche spannende, erlebnisreiche Wochen und frohe Osterfeiertage!

Bei Anregungen oder Kritik senden Sie uns gerne eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ich wünsche Ihnen auch mit diesem Newsletter viel Spaß!

Ihr Dirk Marx

Fazit zum Frühjahrsdom

Auch wenn der Dom noch nicht ganz vorbei ist, wollen wir jetzt, nach vier Wochenenden, schon einmal ein kurzes Fazit ziehen. Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass Frank Horch, ehemaliger Präses der Handelskammer und neuer Hamburger Wirtschaftssenator, den Dom feierlich eröffnet hat. Der Winter hat uns - ganz im Gegensatz zum letzten Jahr - dieses Mal keinen Strich durch die Rechnung gemacht. Im Gegenteil, das Wetter war wesentlich besser als in den letzten Jahren. Gerade der Besucherzulauf an den Wochenenden hat gezeigt, dass der Hamburger Dom ein Anziehungspunkt ist und das auch in Zukunft bleiben wird. An den Wochenenden waren die Geschäfte gut, die Schausteller zufrieden. Leider spiegelt sich dieses Bild nicht in der Woche wider - und das, obwohl es dank der guten Arbeit des Ersten Vorsitzenden, Berndt Klempe, dieses Mal an vier Tagen Aktionen mit der BILD-Zeitung gegeben hat. Tatsache ist, dass die Wochentage in Bezug auf Besucherzahlen und Umsätze sehr viel schlechter geworden sind, und auch der Familientag ist mehr oder weniger ein normaler Wochentag geworden. An dieser Stelle muss der Veranstalter gegensteuern und versuchen, durch zusätzliche Anstrengungen wieder mehr Publikum auf die Fläche zu bekommen. Beim Thema Werbung gibt es allerdings unterschiedliche Auffassungen zwischen dem LAGS und der Behörde für Wirtschaft und Verkehr. Die Behörde ist nicht mehr bereit, die Werbung der Schausteller zu unterstützen und möchte, dass der Förderverein sich eine eigene Geschäftsstelle sucht. Im Gegensatz dazu steht, dass die Besucherzahlen in den letzten Jahren stetig gestiegen sind. Hauptgrund dafür ist die exzellente Werbung, die von den Schaustellern selbst organisiert wird. Hier werden die Mittel optimal eingesetzt, ohne dass große Verluste für einen Wasserkopf entstehen. Mit Agenturen haben die Schausteller schon schlechte Erfahrungen gemacht. Wir als LAGS finden, dass die Werbung für die Veranstaltungen der Schausteller am besten bei den Schaustellern selbst und ihren Berufsorganisationen aufgehoben ist.

City-Maut in Hamburg?

Ich glaube, jeder hat es gelesen: Das Schreckgespenst City-Maut stand mal wieder im Raum, der neue Wirtschaftssenator hat diese in Erwägung gezogen. Allein das hat zu einem Aufschrei geführt, teilweise aber auch Zustimmung gefunden. Die Position des LAGS ist hier klar definiert: Wir wollen keine Beschränkungen bei der Zufahrt in die Hamburger Innenstadt, weder City-Maut noch Umweltzonen. Das Problem mit der hohen Verkehrsbelastung ist nicht allein zurückzuführen auf die Anzahl der Fahrzeuge, sondern auf mangelnde Verkehrsführung, Kontrolle des Verkehrs und die vielen Baustellen. Genau an dieser Stelle sollte angesetzt werden, denn das Parken in zweiter Reihe, die Baustellen, die scheinbar nicht richtig aufeinander abgestimmt werden, und die inflexiblen Verkehrsleitsysteme sind Faktoren, die erheblich zu hoher Verkehrsbelastung beitragen. Natürlich ist es einfacher, mit Beschränkungen zu arbeiten und gleichzeitig noch Geld einzunehmen. Aber ist das wirklich besser? Leider kann ich nur sagen, dass sich auch die letzten Senate in diesem Punkt nicht mit Ruhm bekleckert haben.


Der Hamburger Hafengeburtstag

Am Freitag, 6. Mai 2011, beginnt der diesjährige Hamburger Hafengeburtstag mit der Eröffnung durch den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, auf der Rickmer Rickmers. Wir hoffen auf sehr gutes Wetter, damit der doch eher teure Hafengeburtstag auch für die Händler und Schausteller ein Erfolg wird. Leider gibt es bei diesem Hafengeburtstag Einschränkungen durch die Baumaßnahmen an den Flutschutzeinrichtungen. Zusammen mit den neuen Auflagen der Feuerwehr und der Polizei werden etwa 40 Geschäfte davon betroffen sein. Das ist ein Zustand, den wir als LAGS sehr bedauerlich finden, der aber von der Verwaltung, zusammen mit den Verbänden, einigermaßen gelöst wurde. Die Tatsache, dass langjährige Teilnehmer eine Absage bekommen haben, ist allerdings für keine Seite wirklich zufriedenstellend.

Fischmarkt auf Reisen

Bereits zum 20. Mal fand in diesen Tagen der Fischmarkt auf Reisen in Aschaffenburg statt. Zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt wurde die Veranstaltung am Donnerstag, 7. April 2011, eröffnet. Die 18 Geschäfte, die bis zum vergangenen Sonntag in der Stadt weilten, die als "Tor zum Spessart" gilt, gehören fest zum Veranstaltungsprogramm der schönen Stadt am Main. Der Fischmarkt in Aschaffenburg ist gut verlaufen. Dank des guten Wetters waren viele Besucher auf dem Markt unterwegs, die Geschäfte liefen zufriedenstellend.


Wir exportieren Weihnachten

Die Tochter des LAGS, die WAGS, wird sich an einer Veranstaltung in Dallas, Texas, beteiligen. Für das Jahr 2012 ist dort der erste German Christmas Market geplant. Mitten im historischen Distrikt der Stadt Dallas soll dort dann echtes Weihnachtsmarktgefühl aufkommen. Wir freuen uns sehr auf dieses interessante Projekt, das einmal mehr die Vielfältigkeit der WAGS beweist. Es werden für den German Christmas Market noch ein historisches Karussell, weihnachtliche Produkte und ein Imbiss gesucht.


Wir freuen uns, wenn Ihnen unser Newsletter gefällt. Wenn Sie ihn nicht mehr erhalten wollen, senden Sie uns bitte eine kurze Mail.

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Herzliche Grüße,

Ihr Dirk Marx,
Präsident des Landesverbandes des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg e.V.

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