Aufgaben und Aktivitäten

Unser Verband ist eine Berufsorganisation. Die Markthändler, meist Klein- oder mittelständische Betriebe brauchen eine starke Vertretung ihrer Interessen gegenüber den Ämtern, Behörden und Institutionen. Diese Aufgabe übernimmt der Landesverband Hamburg schon seit mehr als 50 Jahren sehr erfolgreich. Um die Arbeitsplätze unserer Mitglieder noch sicherer zu machen, werden Veranstaltungen und Wochenmärkte durchgeführt. Diese Aufgabe übernimmt die Tochter des LV (Landesverband des ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg e.V.), die WAGS Hamburg Events GmbH.

 

Der Landesverband - eine starke Berufsorganisation
Aufbau,  Aufgaben und Aktivitäten

  1. Die Verbandsgemeinschaft als Kraftzentrum
  2. Selbstdarstellung - aber nicht als Selbstzweck
  3. Das Verbandsbüro als ruhender Pol
  4. Die Verbandssatzung als Wegweiser
  5. Die Tat ist fast alles
  6. Ordnung muss sein
  7. Berlin und Bonn sind nicht weit
  8. Auch Märkte fallen nicht vom Himmel
  9. Größe ist schön

 

1. Die Verbandsgemeinschaft als Kraftzentrum
Seit Urzeiten hat sich der Mensch zu Gemeinschaften zusammengeschlossen, um den Fährnissen des Lebens besser begegnen zu können. Die logische Fortsetzung dieser Entwicklung sind die heutigen Vereine und Verbände. Es gibt sie in vielfältigen Formen in allen Lebensbereichen. Die einzelne Person ist in einer Organisation meistens weitaus besser in der Lage, das angestrebte Ziel tatsächlich zu erreichen. Unser Landesverband ist eine Organisation, die die Kräfte der selbständig Beschäftigten auf den Hamburger Jahr- und Wochenmärkten bündelt. Der Spruch "Einigkeit macht stark" bringt den vorstehenden Sachverhalt auf den Punkt.

2. Selbstdarstellung - aber nicht als Selbstzweck
Viele Mitglieder in unserer Berufsorganisation haben nur verschwommene Vorstellungen über die Struktur und die Alltagsarbeit des Landesverbandes. Sonst würden selbst langjährige Verbandsmitglieder nicht manchmal besorgt der Frage nachgehen, was der Landesverband für sie und ihre Interessen tut. Um Zweifeln und Fragen zu begegnen, wird nachfolgend eine konzentrierte Darstellung über den Aufbau, die Aufgaben und Aktivitäten unseres Landesverbandes gegeben. Es gibt auch ständig einen Zugang an neuen Mitgliedern. Die mit uns in Kontakt stehenden Personen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft wechseln von Zeit zu Zeit, so dass in diesen Bereichen ebenfalls Informationsbedarf bestehen sollte. Je besser alle Kreise über den Landesverband unterrichtet sind, desto mehr Verständnis dürfte ihm entgegengebracht werden.

3. Das Verbandsbüro als ruhender Pol
Das bewegliche Markt- und Schaustellergewerbe kommt im Rahmen eines verbürokratisierten Marktwirtschaftsstaates nicht ohne ein gediegenes Büro als Anlaufpunkt aus. Unsere freundlichen und großen Verbandsräume in der Sternstraße 108 sind technisch "up-to-date" und Personell gut besetzt. Erfahrene Mitarbeiterinnen, ein Geschäftsführer für die angegliederte Werbegesellschaft sowie die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Verbandspräsidiums nebst den Fachgruppenvorständen gewährleisten einen effektiven, fachkundigen Service. Der in Jahrzehnten angesammelte Erfahrungsschatz ist fast immer ausreichend, um eine Problemlösung zu finden.

4. Die Verbandssatzung als Wegweiser
Der Aufgabenbereich unserer Berufsorganisation ist so vielfältig, wie man ihn sich kaum vorstellen kann. Um klare Vorstellungen von den Zielen zu haben und einer Verzettelung vorzubeugen, hat die Satzung gewisse Verpflichtungen festgelegt. Dazu gehören die Wahrung berufsständischer Interessen, die Vorbeugung gegen unlauteren Wettbewerb und illegalen Handel, die Information und Förderung der Mitglieder, der Erhalt und Ausbau von Erwerbsmöglichkeiten und die Öffentlichkeitsarbeit zur Hebung des Ansehens unseres Berufsstandes.

5. Die Tat ist fast alles
Was nützen die besten Ideen und Vorsätze? wenn sie nicht in die Tat umgesetzt werden (können). Unser Landesverband nimmt dem einzelnen Mitglied viel Arbeit und noch mehr Sorgen ab, wenn er sich z.B. um das Lebensmittelhygienegesetz mit dem sogenannten HACCP-Konzept kümmert, die Entsorgung von Transportverpackungen zusammen mit den betreffenden Wirtschafts- und Behördenstellen in die Hand nimmt oder das fast unendliche Feld der Wochenmärkte beackert. Ob es sich um die zeitliche oder räumliche Verlegung von Märkten handelt, es um Strom-, Wasser- und Standgeldfragen geht, "wilde Händler" des Platzes verwiesen werden müssen, ohne die Einwirkungen seitens des Landesverbandes würde viel weniger laufen. Jeder Händler sollte sich nur einmal klarmachen, wie ohnmächtig er als Einzelner einer Standgelderhöhung gegenüberstehen würde. Die Behörde könnte überzogene Forderungen stellen und durchsetzen, ohne mit großer Gegenwehr rechnen zu müssen. Der seit vielen Jahren zunehmende Wettbewerbsdruck im Einzelhandel hat auf mittlerweile zahlreichen Wochenmärkten zur Bildung von Werbegemeinschaften geführt. Dabei hat unser Landesverband mit Rat und Tat Hilfe geleistet. Zur noch besseren Unterstützung und Koordination der örtlichen Bemühungen im Marketing- und Wettbewerbsbereich wurde vor einiger Zeit eine Werbekommission auf Landesverbandsebene gebildet. Die Absatzförderung ist zu wichtig geworden, um gemeinschaftliche Werbeaktionen auf Wochenmärkten dem Zufall zu überlassen. Die lndividualwerbung durch einzelne Händler ist meistens schon aus Kosten- und Zeitgründen nicht durchführbar oder ineffektiv.

6. Ordnung muss sein
Jeder Händler auf Wochen- und Jahrmärkten muss Wert auf geordnete Verhältnisse legen. Schon die Darbietung der Waren ist Beleg dafür. Dem Landesverband geht es nicht anders. Aus Gründen der Arbeitsteilung, Transparenz und besseren Wahrnehmung der spezifischen Berufsinteressen bestehen verschiedene Fachgruppen: Schausteller; allgemeiner Warenhandel; Obst, Gemüse und Imbiss; Werbeverkäufer, Blumenhandel; Fisch- und Lebensmittel. In den Fachgruppen, die ein erfahrener Vorsitzender führt, werden Probleme diskutiert, Beschlüsse gefasst, Rechenschaftsberichte erstattet und Wahlen durchgeführt. Der jährlich stattfindende Landesverbandstag ist das höchste beschlussfassende Gremium. Auf ihm werden im Zweijahresturnus der Verbandspräsident, seine beiden Stellvertreter und der Schatzmeister gewählt.

7. Bonn und Berlin sind nicht weit
In Anbetracht der Bedeutung Bonns und nunmehr auch Berlins mit ihren Bundesministerien für unser Gewerbe führt kein Weg an diesen Städten vorbei. Die rund 250.0000 Gewerbetreibenden des Reise-, Markt- und Schaustellergewerbes in Deutschland haben sich nicht allein in Landesverbänden organisiert, sondern auch im Bundesverband deutscher Schausteller und Marktkaufleute (BSM) mit Sitz in Bonn. Somit besitzt unser Landesverband als unbestritten wichtiges Mitglied des BSM Einfluss und Kontakte auf Bundesebene. Der BSM, geleitet von einem Präsidium und Hauptgeschäftsführer, trägt Anliegen aus unserem Berufszweig an die Ministerien und Parteien heran. Zu ihnen gehören gleiche rechtliche und wirtschaftliche Startbedingungen unseres Gewerbes gegenüber anderen Gewerbezweigen, Vereinfachungen und Verbesserungen der Gesetzesvorhaben, Schutz und Förderung der Wochen- und Jahrmärkte, maßvolle Standgelder und Gebühren u.a.m. Die Europäische Union mit dem Hauptsitz in Brüssel liegt ebenfalls im Aufgabenbereich des BSM.

8. Auch Märkte fallen nicht vom Himmel
Den hartnäckigen Bemühungen unseres Landesverbandes ist es entscheidend mit zu verdanken, dass Hamburg die meisten Wochenmärkte in Deutschland hat. Mittlerweile sind es über 50. Die Werbegesellschaft verwaltet davon 8 Wochenmärkte und sichert somit Arbeitsplätze. Die Übernahme von zwei weiteren Märkten ist in der Planung. Die Übertragung von Wochenmärkten an private Veranstalter konnte bisher mit Erfolg verhindert werden. Die Verhinderung der Privatisierung von Märkten und Sonderveranstaltungen ist für uns eine besonders wichtige Aufgabe. Die Übernahme von Veranstaltungen durch Privatveranstalter bringt für die Beschickers unweigerlcih geravierende Verschlechterungen. Alle Wochenmärkte, die die Bezirke unserer Stadt nicht mehr durchführen wollten oder konnten, wurden von unserer Werbegesellschaft sofort übernommen. Die 1990 gegründete Werbegesellschaft sichert auch Arbeitsplätze auf Weihnachtsmärkten, dem Alstervergnügen und den Hamburger Fischmärkten in Aschaffenburg, Essen, Ludwigshafen,München und Stuttgart.

9. Größe ist schön
Unser Landesverband leistet und bewegt eine Menge. Er kann aber auf Dauer nur so stark und schlagkräftig sein, wie es die Anzahl der Mitglieder erlaubt. Viele Angehörige unseres Berufsstandes sind leider immer noch nicht Verbandsmitglieder, sondern nur "Trittbrettfahrer" auch Ihnen sollte bewusst sein, dass bei der Durchsetzung unser aller Interessen viele Stimmen viel bewegen können. Mehr Mitglieder in unserem Berufsverband bedeuten gegenüber Behörden, Institutionen und Parteien mehr Gewicht. Der Einzelne geht unter, weil ihm die Kraft einer großen Organisation fehlt. Daher unsere Bitte

Falls Sie noch nicht Verbandsmitglied sind, dann werden Sie es schnell. Der Mitgliedsbeitrag von monatlich € 12,00 ist steuerlich voll absetzbar.

Diskussionen am Biertisch bringen nichts ein. Ihre Ideen, Ihre Tatkraft, aber auch Ihre Kritik sind im Landesverband besser aufgehoben.

Wenn Sie bereits Mitglied sind, dann werben Sie ein neues Mitglied.

Sie kennen aufgrund Ihrer Arbeit manchen Kollegen, der nicht dem Verband angehört. Die beruflichen und teilweise privaten Kontakte bieten eine gute Basis für ein erfolgreiches Werbegespräch.

Eine große Gemeinschaft ist eine starke Gemeinschaft!

Jeder Angehörige unseres Berufsstandes kann davon profitieren.

Es ist eben vorteilhaft, groß zu sein.

Das Präsidium